Hitze
Nicht nur uns macht die Sommerhitze zu schaffen. Auch unsere Haus- und Heimtiere leiden unter den warmen Temperaturen. Besonders trifft es Hunde und Katzen plattschnäuziger Rassen, wie Möpse oder Französische Bulldoggen. Durch die extrem reduzierten Nasenmuscheln können diese Hunde ihre Körpertemperatur nur sehr schlecht regulieren. Daher sind diese Rassen besonders schnell und häufig vom Hitzschlag betroffen, der nicht selten tödlich endet. Achten Sie darauf, an heißen Tagen nur in den Morgen- oder Abendstunden Gassi zu gehen, planen Sie Ihre Runden so, dass immer genügend Wasser zur Abkühlung vorhanden ist und lassen Sie Ihr Tier niemals bei warmen Temperaturen im Auto!
Ich habe ein Wildtier gefunden. Braucht es Hilfe?
Gerade im Frühling und Frühsommer findet man immer wieder Jungtiere verschiedener Wildtierarten. Nicht immer ist es einfach einzuschätzen, ob diese Hilfe brauchen oder nicht. Unter www.wildtier-sos.de finden Sie Rat.
Reiseprophylaxe? Zeckenprophylaxe? Warum eigentlich?
Zecken, Mücken und Würmer sind nicht einfach nur eklig, sondern können auch gefährlich sein.
Beim Menschen kennt man durch Zecken übertragene Krankheiten wie FSME und Borreliose. Doch nicht nur die können für Hunde gefährlich sein. Seit ein paar Jahren sind auch in Deutschland Babesien und Anaplasmen auf dem Vormarsch. Diese Erreger zerstören unterschiedliche Blutzellen und sind mitunter schwer zu eliminieren. Leishmanien werden durch den Stich der Sandfliege übertragen und verursachen schwere Symptome, die eine lebenslange Behandlung nötig machen. Herzwürmer schädigen Lunge und Herz dauerhaft. Die Behandlung all dieser Erkrankungen ist langwierig, kostenintensiv und nicht immer kann ein betroffenes Tier vollständig geheilt werden.
Dies sind nur ein paar der häufigsten Erreger. Daher ist eine angemessene Parasitenprophylaxe für In- und Ausland wichtig!
Wir beraten Sie gerne dazu!
Erhöhung der Gebührenordnung (GOT) für Tierärzte
Die Gebührenordnung (GOT) für Tierärzte wurde zuletzt 1999 überarbeitet und seitdem nur einmal pauschal erhöht. Die am 22.11. 2022 in Kraft tretende GOT basiert auf den Daten von 2020, d.h. die Kosten der Inflation, die auch uns treffen, sind da noch gar nicht mitberücksichtigt.
Die Tierärzteschaft hat ein Nachwuchsproblem, weil die finanzielle Lage und die Belastung durch Notdienste für die jungen Tierärzte leider nicht traumhaft sind. Gute Leistungen haben ihren Preis und Sie möchten Ihr Tier weiterhin gut versorgt wissen. Dafür braucht es Wissen, Ausstattung und gute Mitarbeiter in der Praxis. Dennoch: Lassen Sie sich nicht von den Medien in Panik versetzen. Wie bislang auch, können Sie die Preise anhand der ausgestellten Quittungen nachvollziehen und auch gerne bei uns nachfragen. Die Preiserhöhungen werden sich in einem Bereich von 10-20% belaufen. Es ist sicher auch in Ihrem Interesse, wenn es in Zukunft genügend TierärztInnen zur Versorgung Ihres Lieblings gibt.
Änderungen im Tierarzneimittelgesetz TAMG
Seit 28. Januar 2022 gibt es ein neues Tierarzneimittelgesetz, das uns sehr strikte Rahmenbedingungen im Umgang mit Arzneimitteln vorgibt.
Beispielsweise dürfen wir keine Medikamente (auch Wurm- und Zeckenmittel) für Tiere mehr abgeben, die nicht regelmäßig bei uns vorgestellt werden. Eine Abgabe von Medikamenten für Tiere, die noch nie bei uns waren, ist daher ausgeschlossen. Auch der Versand von Medikamenten ist verboten. Ein Verstoß gegen dieses Gesetz stellt nun eine Straftat dar.
Wir bitten Sie daher um Verständnis, dass wir uns hier an die gesetzlichen Vorgaben halten und Sie gegebenenfalls bitten, einen Termin zu vereinbaren, wenn Sie noch nie oder über ein Jahr nicht mehr mit Ihrem Tier vorstellig waren.
Der nächste Welpeninformationsabend ist in Planung!
An diesem Abend erhalten sie Informationen zu Verhalten und Entwicklung Ihres Welpen bzw. Hundes, zu Prophylaxemaßnahmen wie Parasitenbekämpfung und Impfungen, zur Ernährung im Wachstum sowie zu allgemeinen Aspekten zum Thema Kastration. Wir bitten um eine verbindliche Anmeldung in der Praxis und freuen uns auf Ihr kommen.
Illegaler Welpenhandel
Informationen zum Thema "Illegaler Welpenhandel" finden Sie unter: www.bmel.de/welpenhandel


